Mann schaut Horrorfilm
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World Affairs

Insidious 3

behandelt die Vorgeschichte der letzten beiden Teile dieser Horror-Trilogie. Die düstere Atmosphäre zieht sich wie ein roter Faden durch den kompletten Film und beschert uns als Zuschauer ein beklemmendes, typisches „Ich gucke lieber nicht unter mein Bett/ hinter die Gardinen/ in den Schrank“-Gefühl. Das Mädchen Quinn Brenner (Stefanie Scott) leidet schwer unter dem Verlust ihrer verstorbenen Mutter. Sie und ihr Vater fassen nach langen Überlegungen den Entschluss, sich ein neues Leben aufzubauen und ziehen in ein neues, dem Anschein nach trautes Heim. Nach einigen ziemlich unruhigen Nächten, in denen unerklärliche Dinge im Haus geschehen, beschließt sie mit ihrem Vater ein Medium zu engagieren. Dieses hat es sich zur Aufgabe gemacht, Angehörigen verstorbener Seelen eine Möglichkeit zur Kommunikation zu bieten. Natürlich geht jedoch einiges gehörig schief, sodass Quinn kurz darauf von Albträumen und übernatürlichen Phänomenen geplagt wird. Das Ganze steigert sich ins Unerbittliche bis die Geschichte letztlich in einem desaströsen Finale endet. Wer sich die ersten beiden Teile schon angeschaut hat, wird an dem dritten großen Spaß haben, denn Stück für Stück verwandeln sich Eure auf den vorherigen Teilen basierenden Fragen in ein Gesamtbild. Wer die ersten beiden Filme der Reihe nicht gesehen hat, wird trotzdem sehr gut unterhalten. Perfekt platzierte Schocker-Elemente sorgen hier definitiv für einen gelungenen Horrorstreifen.

Paranormal Activity 5: The Ghost Dimension

Ja, liebe Horrorfilm-Freunde, es ist mal wieder so weit! Der 5. und damit vorerst letzte Teil der „Paranormal Activity“-Reihe sorgt mit einem sehr vielversprechenden Trailer für große Erwartungen. Wir persönlich fanden die letzten Teile dieser Reihe ein wenig fade, nicht zuletzt, da das Schema (Kamera beobachtet etwas Unerklärliches) weitestgehend gleich blieb und die oft ziemlich langgezogenen Minuten ohne konkrete Handlung auch nicht wirklich der Brüller waren. Aber Trommelwirbel: Jetzt haltet Euch fest! Dieser Trailer verspricht verschiedene, neue Kameraeinstellungen und echt gute Special Effects mit zackig aufeinanderfolgenden Schocker-Szenen. Natürlich handelt es sich bei dem Medium um ein kleines Mädchen, das mit Hilfe des gefundenen VHS-Kameramaterials zwei neue Dämonenfreundinnen gewinnt (die Drei kommunizieren durch die Videoaufnahmen via paranormaler Kameralinsen-zuckersüß, oder?). Wie es weitergeht, wollen wir Euch nicht verraten, sonst bekommen wir hier noch einen Spoiler-Shitstorm.

The Visit

Ein gemütlicher, sechs Wochen langer Trip zu den Großeltern wartet auf Dich. Ganz nach dem Motto „Naturerlebnisse, Kekse backen mit Oma und Opa und heimische Spielabende am Kamin“. Schade nur, dass genau dieser Besuch zu einem Psychotrip der feinsten Sorte wird. Die Mutter beschließt also, ihre Kinder Rebecca und Tyler Urlaub bei ihren Großeltern machen zu lassen, deren Haus am Rande eines verschneiten Waldes in Pennsylvania liegt - mit gruseligem Gartenschuppen inklusive. Als die Kinder ankommen, bemerken sie zunächst nichts von den seltsamen Dingen. Es wird Mittag, Nachmittag, Abend-und mit der einkehrenden Dunkelheit hält nach und nach eine düstere Atmosphäre Einzug, die uns Böses erahnen lassen. Auch Rebecca und Tyler wundern sich über das strikte Verbot des Opas, sie sollten unter keinen Umständen nach 21:30 Uhr das Zimmer verlassen. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, bis Oma anfängt, sich allmählich ziemlich eigenartig zu benehmen. Immerhin gehört „den eigenen Kopf gegen die Wand schlagen bis er blutet“ eher nicht zu den typischen Lieblingsbeschäftigungen lieber Omas. Ein amüsanter, spannender Horrorfilm, der aufgrund des Ausbrechens aus den sonst so typisierten Rollenklischees und der trockenen Witze definitiv in die engere Auswahl gerät. Start: 24.September 2015

Sinister 2

Kommen wir zum nächsten Film. Ihr wollt verzogene Fratzen und brutale Bildsprache sehen? Gruselige, dunkle Flurszenen, die im Keller enden? Dann ist dieser Film genau das Richtige für Euch. Die Kurzfassung: Frau flieht mit Kindern vor ihrem brutalen Mann und alle sind erst mal happy, in ein neues Leben starten zu können. Einziges Problem: Die erleichterte und von vorangegangenem Leid geprägte Familie hat sich unwissend in die Fänge eines übernatürlichen „Bughuuls“ (kurz: Dämon) begeben. Hauptsächlich hat er es auf die Seelen kleiner Kinder abgesehen. Viel Blut, viel Leid und sehr, sehr viele Schreie, die ultimative Gänsehaut erzeugen - der Kampf Gut gegen Böse geht in die nächste Runde. Du musst den ersten Teil nicht zwingend gucken, um die Handlung des zweiten nachzuvollziehen. Beide Filme behandeln unterschiedliche Storys und setzen den Fokus eher auf gelungene Schockmomente.

The Last Witch Hunter

Hier unser nächstes Highlight, quasi der Hoffnungsträger aller Fantasy-Gemetzel-Fans, für die Vin Diesel in „Riddick“ so etwas wie der Papst war. Der Trailer zum Film „The Last Witch Hunter“ lässt auf viel Action und sehr hochrangige Bildeffekte hoffen, die unser Herz höher schlagen lassen. Storytelling können wir leider nicht wirklich aus dem Trailer entnehmen, aber allein die Umsetzung von Ton, Bild und coolen Effekten macht Lust auf mehr. Allerdings fällt er aus dem typischen Horror-Genre heraus und widmet sich eher den Fantasy- und Action-Elementen. Vin Diesel ist seit ca. 700 Jahren dazu berufen, der Witch Hunter zu sein und bekommt dabei Hilfe von Priester Elijah Wood (Herr der Ringe) und der guten Hexe Rose Leslie (Game of Thrones). Allein die Schauspielbesetzung könnte schöner nicht sein! Das Abenteuer spielt sich in einer Großstadt ab, was den Produzenten viel Kreationsspielraum bietet. Coole Dialoge und eine Mischung aus Nostalgie und Fantasy-Gemetzel setzen die Messlatte noch höher. Wir sind sehr gespannt und warten sehnlichst auf das Endergebnis! Starttermin: 22.Oktober 2015

Maggie

Arnold Schwarzenegger als einfühlsamer, patriotischer amerikanischer Papa, der seine langsam zum Zombie mutierende Tochter beschützt und pflegt. Ihr fragt Euch jetzt wahrscheinlich „Geht’s noch?“ Ja, ihr habt richtig gehört. Dieser Film sondert sich definitiv von den anderen Horrorfilmen dieser Liste ab. Wir schreiben das Zeitalter Apokalypse. Die Menschen leben ein einfaches Leben. Unser lieber Arnie, in der Rolle des „Wade“, hat seine Frau und damit auch die Mutter seiner Tochter im Krieg Mensch gegen Zombie verloren. Vor ihrem Tod verspricht er ihr, immer auf seine Tochter Acht zu geben. Tja, doof gelaufen, denn sie bekommt kurz darauf das ansteckende Zombievirus und fängt langsam an durchzudrehen. Maggie wird von Tag zu Tag mehr zu einer ernsthaften Gefahr, doch Wade kämpft weiter für das Leben seiner Tochter. Von da an beginnt ein erbittertes und psychisches Tauziehen, das den Zuschauer selbst vollkommen mitnimmt. Die Story mag erst mal kurios erscheinen, stellt jedoch eine sehr interessante Mischung aus Drama und Horror dar. So etwas in der Art haben wir persönlich noch nicht gesehen, aber macht Euch selber ein Bild davon!

The Vatican Tapes

„The Vatican Tapes“ befasst sich mit einem der beliebtesten Horror-Genres, das auch im realen Leben immer wieder von Priestern, Fanatikern und Normalos heftig diskutiert wird: die Besessenheit durch den Teufel. Aber kommen wir direkt zum Film: Eine blonde, zierliche junge Frau, die allem Anschein nach noch nie einer Fliege etwas zu Leide getan hat, und in der anderen Ecke des Boxrings der allseits bekannte Teufel, welcher unter jeden Umständen ihre Seele zum Frühstück verspeisen will. Der Weg in die Besessenheit bis hin zur Verwandlung zum ultimativen Anti-Christen führt den Zuschauer smooth durch den Film. Für unseren Geschmack waren die Sequenzen teils ein bisschen überzogen und zu hollywood-like/ klischeemäßig dargestellt, sodass ein kleiner Minuspunkt entsteht. Aber trotz alledem, das Thema wird nie uninteressant und bietet uns guten Grund, abends gemütlich auf der Couch liegen zu bleiben um sich den Abgründen Satans zu widmen.

Crimson Peak

Dieser Film könnte klassischer und zugleich abgedrehter wohl kaum sein. „Pans Labyrinth“- und „Hellboy“-Regisseur Guillermo del Toro schafft mit seinem Film „Crimson Peak“ eine Welt aus Horror-Elementen in Form von knarzenden Dielen, dunklen Fluren, blutüberströmten Badewannen. Die Mischung stimmt und das Augenmerk wird definitiv auf die kräftige Bildsprache, das Setting und die Dialoge gelegt. Kleiner Minuspunkt für uns Männer: Eine Liebesromanze spielt sich auch ab. Aber davon nicht abschrecken lassen. Hauptrolle spielt in diesem Film, wie kann es auch anders sein, Mia Wasikowska, welche zuvor schon ihr Schauspieldebüt im Film „Alice im Wunderland“ feierte. Der Film lebt nicht von Kettensegenmassakern, er lebt von Spannung, Emotion und typischen 90-er-Jahre-Horror-Elementen, die perfekt inszeniert und umgesetzt wurden. Ein bisschen erinnert er uns ja schon an den Kultfilm „Das Geisterschloss“ von 1999-nur mit besseren Effekten. Starttermin: 15.Oktober 2015

Poltergeist

Nach dem grandiosen Original von 1982 versucht das Remake sich gezielt an seinem Vorgänger zu orientieren. Kommt Euch das vielleicht bekannt vor? Ein neues, schönes Haus in einer gepflegten Vorstadtsiedlung, eine putzige Familie mit süßen kleinen Kindern, am besten noch ein gruseliger alter Baum daneben? „Poltergeist“ ist nicht bahnbrechend neu, bedient sich allerdings netter Nebeneffekte und vieler Jump Scares. Den Anfang des Grauens übernimmt eine kleine, ein wenig alt aussehende Clown-Puppe. Danach nimmt das Unheil seinen Lauf: technische Störungen, komische Signale und böse Geistererscheinungen, welche vom Ablauf her dem Original entnommen wurden, führen als Leitfaden durch die Handlung. Der Poltergeist terrorisiert sowohl Sohn als auch Tochter und steht in direktem Zusammenhang mit den unerklärlichen Phänomenen, die schließlich die Jüngste im Hause komplett in den Bann ziehen und letztlich verschlingen. Die Story ist der Grundhandlung des Originals sehr ähnlich, hat jedoch durch den kleinen Sprung in das Zeitalter der heutigen Computer und Schnitt-Technik weitaus lustigere Effekte zu bieten. Angucken und vergleichen lohnt sich!

The Human Centipede 3

Ihr habt bestimmt schon von dem Streifen gehört, immerhin hat sich die Presse darauf gestürzt. Eigentlich heißt es hier ja „Die 10 besten Horrorfilme 2015“, aber an diesem, wie wir finden, grottenschlechten Film kommt man 2015 wohl kaum vorbei, ohne sich mal ordentlich darüber auszulassen. Klar, Horrorfilme haben das Ziel, Dir schlaflose Nächte und Gänsehautfaktor zu bescheren, aber mal ehrlich: dieser Film geht gnadenlos über den guten Geschmack hinaus und sorgt eher für verstörte Gesichter als für solide Grusel-Stimmung. Wer sich den Film mal anschauen will, um sich eine Vorstellung davon zu machen: Bitte gerne! Aber eines müssen wir Euch vorab schon mal verraten (gut, wird wahrscheinlich keine große Offenbarung sein): Zu viel ist zu viel und weniger ist manchmal eben doch mehr. Es war noch nicht mal schockierend, sondern einfach nur abartig, sodass wir uns schon beinahe in der Rolle des wütenden Mops von Dorfbewohnern sahen, die wie wild mit Fackeln und Mistgabeln bewaffnet hinter dem bösen Frankenstein (alias Regisseur Tom Six) hinterher waren. Gute Story, übernatürliche Phänomene oder passende Special Effects suchten wir vergeblich. Natürlich, Film ist Kunst und muss laut des Regisseurs „etwas in den Menschen auslösen“. Soweit so gut. Wir fragen uns: „Ist das Kunst oder kann das weg?“

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