Hand eines Untoten ragt aus einem Grab
istockphoto.com/Nastco
Kategorie
Technik & Multimedia

Süßes, sonst gibt’s Saures: Am 31. Oktober ist Halloween. Um Dich schon mal in Gruselstimmung zu bringen, haben wir die besten Found Footage und Point of View Horrorfilme für Dich gesammelt.

Halloween: Schaurig-schöner Grusel

Fies dreinschauender Halloween-Kürbis
istockphoto.com/RomoloTavani

In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November ist Halloween. Das Gruselfest ist in den USA nach dem Superbowl eines der Top-Highlights des Jahres.

Zur Abschreckung der bösen Geister verkleidet man sich und spukt durch die Straßen – Halloween wird seit langem auch in Deutschland gefeiert und im Oktober starren uns Kürbisse mit Grimassen aus jedem Schaufenster an. Wenn Du Dich zu Halloween nicht selbst in ein Monster oder einen Zombie transformieren willst, aber trotzdem ein riesen Grusel-Fan bist, sind wir die richtige Adresse.

Wir haben für Dich die besten Point of View und Found Footage Horrorfilme gesichtet.

Du bist bisher kein Horror-Fan und verstehst gerade nur Bahnhof? Das Genre POV, also Point of View, ist besonders im Horrorfilm beliebt. Es bedeutet im Grunde, dass der Zuschauer den Blick eines Protagonisten einnimmt und so das Gefühl hat in der Handlung dabei zu sein. Auch das sogenannte Found Footage spielt mit dem Eindruck der Authentizität. Gemeint ist hier vermeintlich echtes Videomaterial, das gefunden wurde und verstorbenen oder vermissten Personen zugeordnet ist – der Film lässt den Zuschauer dann erleben, was den Protagonisten zugestoßen ist.

Die besten Found Footage und Point of View Horrorfilme: Das Spiel mit Angst, Schrecken und Verstörung

1. Blair Witch Project (US 1999)

In Schwarz gekleidete Frau steht neben einem leerstehenden Haus

Als „Blair Witch Project“ 1999 in die Kinos kam löste der Film einen regelrechten Hype aus.

Die Story? Drei Studenten wollen im Black Hill Forest, einer abgeschiedenen Waldgegend, der Legende um die Hexe von Blair auf die Spur kommen und einen Dokumentarfilm drehen. Die mysteriösen Vorfälle häufen sich, Panik greift um sich.

Der Clou? Der Kniff, der den extremen Erfolg des Films besiegelte, war die Kampagne im Vorfeld des Filmes: Hierfür wurde das Gerücht gestreut, dass die Filmstudenten tatsächlich vermisst wurden und nun ihr Filmmaterial aufgetaucht ist – daher rührt auch der Begriff Found Footage. Extremer Nervenkitzel im Kinosaal!

2. Cloverfield (US 2008)

Mehrere Aufnahmen von Überwachungskameras
istockphoto.com/aydinmutlu

Ein Found Footage Mystery Horrorfilm über ein Monster, das New York angreift.

Die Story? Gute Laune, Heiterkeit – Überraschungsabschiedsparty in Manhattan. Doch eine Explosion verdirbt die Feierlaune und wenige Stunden später liegt die Stadt in Trümmern ...

Der Clou? Auch wieder ein Geniestreich des Marketings: Details über den Inhalt und Cast blieben im Vorfeld geheim. So wurde das von J.J. Abrams produzierte Actionspektakel schon im Vorfeld heiß diskutiert und avancierte zum Erfolgshit.

3. [REC] (Spanien 2007)

Frau in weißem Patientenkittel hält in einem Krankenhaus eine Axt
istockphoto.com/Lario Tus

Mit seinem Regiedebüt gelang Jaume Balaqueró ein intensiver Horrorfilm, der bei Festivals viele Preise abräumte.

Die Story? Eine TV-Moderatorin und ihr Kameramann wollen eine typische Nacht von Feuerwehrleuten dokumentieren. Bei einem Einsatz in einem Hochhaus werden sie von einer blutverschmierten Frau angegriffen, das Gebäude wird weiträumig abgesperrt und das Team ist in dem Haus gefangen ...

Der Clou? „[REC]“ unterstreicht den Spannungsbogen durch genre-typische Kamerawackeleien, Bild- und Tonausfälle – als Zuschauer fühlt man bei der atmosphärischen und schnellen Inszenierung die Panik mit den Protagonisten im Film mit.

4. Der letzte Exorzismus (US 2010)

Verlassenes Haus im Wald
istockphoto.com/everlite

„[REC]“ trifft „Rosemary's Baby“: In „Der letzte Exorzismus“ lässt sich ein Priester von einem Dokufilm-Team begleiten. Aufbereitet wurden die Szenen also im Found Footage Format.

Die Story? Lukrative Exorzismen sind sein Geschäft, er glaubt mehr an die Show als an Gott – um die Betrüger-Masche auffliegen zu lassen, lässt er sich zu seinem letzten Exorzismus von einem Kamera-Team begleiten, doch es läuft nicht nach Plan...

Der Clou? Der Mix aus Found Footage und Exorzismus-Film wurde vom deutschen Regisseur Daniel Stamm zu einem unheimlichen Horrortrip mit Südstaatenflair.

5. Paranormal Activity (US 2007)

Kleinkind im Kinderbett
istockphoto.com/CHUYN

Die Selfmade-Low-Budget Produktion war ein absoluter Kassenschlager und darf in unserer Liste auf keinen Fall fehlen.

Die Story? Ein junges Paar erlebt in ihrem neuen Haus paranormale Aktivitäten und entscheidet sich die nächtlichen Aktivitäten mit einer Kamera im Schlafzimmer aufzuzeichnen...

Der Clou? Paranormal Activity kommt wie ein Home-Movie daher – im trauten Heim mit einer Digitalkamera gedreht macht es den Zuschauer zu einem Voyeur. Inzwischen gibt es zahlreiche Sequels des Films.

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Gruseln! Und wehe Du hältst Dir die Augen zu!

Diskutiere mit!

Grundregeln bei Kommentaren

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Netiquette – L’Oréal Men Expert Barber Shop

Hey! Willkommen im Barber Shop, dem neuen Blog von L’ORÉAL MEN EXPERT.

Wie in jedem Blog gilt auch hier: Die Gedanken sind frei – und Deine Kommentare zu unseren Barber Shop Blogartikeln sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Deine aktive Beteiligung und einen regen Meinungsaustausch zu unseren Blogartikeln!

Dennoch: Bitte halte Dich an ein paar einfache Regeln, um Dir und allen anderen L’ORÉAL MEN EXPERT Blog Lesern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen.

  • Bitte sei beim Kommentieren von Blogartikeln stets tolerant und respektvoll gegenüber den Autoren und anderen Nutzern und behandle jeden so wie Du selbst behandelt werden möchtest. Verzichte auf Provokationen und unnötige Polemik.
  • Bitte kommentiere stets sachbezogen: Beleidigungen, Schmähkritik und herabsetzende Äußerungen über Personen sind nicht gestattet.
  • Verbreite keine gewaltverherrlichenden, sexistischen, rassistischen und jugendgefährdenden Inhalte.
  • Es ist weiterhin nicht gestattet, in den Kommentaren zu Straftaten aufzurufen oder jene gutzuheißen.
  • Verwende unseren Barber Shop Blog bitte nicht für politische, religiöse, verkaufsfördernde oder andere kommerzielle Zwecke.
  • Die Veröffentlichung von personenbezogenen Daten ist nicht gestattet.
  • Bitte benutze die Kommentar-Funktion nicht für andere als den intendierten Zweck (z.B. als Dating Dienst, Spam).

Bitte habe Verständnis dafür, dass wir uns bei Verstößen gegen diese Regeln vorbehalten, Beiträge teilweise oder ganz nach eigenem Ermessen und ohne vorherige Ankündigung jederzeit zu entfernen.

Bist Du der Ansicht, ein Beitrag verstößt gegen diese Nutzungsbedingungen, oder wurde Dein Beitrag gelöscht, kannst Du uns direkt kontaktieren. Schicke hierzu einfach eine E-Mail an: blog@menexpert.de

Die L´Oréal Deutschland GmbH übernimmt keine Verantwortung und Haftung für eingestellte Kommentare oder Verlinkungen von Dritten.

Und jetzt wünschen wir dir viel Spaß beim Lesen und Kommentieren im Barber Shop!

Dein Barber Shop Team