Mann mit Smartphone
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Kategorie
Technik & Multimedia

Sei es im Fernsehen, Internet oder aber auch Radio - über die permanente Nutzung von Smartphones wird schon länger debattiert. In fast jeder erschienenen Studie heißt es, wir würden unser Handy zu oft nutzen, anstatt uns der eigentlichen Realität zu widmen. Es heißt, wir wären gesellschaftlich abhängig von unserem Smartphone und könnten keine sozialen Kontakte mehr ohne Handy aufrechterhalten. Aber wie genau hat sich eigentlich unser Leben verändert? Wie viel und vor allem in welchen Bereichen nimmt das Smartphone Einfluss auf unser Leben, den gesamten Alltag? Und die viel wichtigere Frage: Besitzt es wirklich so einen hohen Stellenwert in unserem Leben, wie es uns immer vorgehalten wird?

Die Orientierung

Grundsätzlich weiß man erst richtig, was man überhaupt vermisst, wenn es weg ist. Stellen wir uns einfach mal vor: Mann fährt nach Berlin. Man begibt sich mit einer günstigen Reisebus-Gesellschaft zum Zielort und kommt nach gefühlten zehn Stunden Fahrt an. Man steigt aus und macht sich auf den Weg in sein kleines Apartment, welches für ein Wochenende angemietet ist. Ständiger Begleiter ist das Smartphone. Auch wenn es für ein paar klägliche Minuten in der Tasche verschwindet, wandert die Hand doch nach einer kurzen Zeit wie automatisiert wieder in die Tasche. Wie soll man auch sonst zum Apartment finden? Die bequemste Methode ist das Smartphone zu benutzen und per Klick schnell herauszufinden, wo die besagte Wohnung liegt. Das Smartphone ist unfassbar effizient. Ohne Handy hätte man sicherlich länger gebraucht, um den Weg zu finden. Andererseits hätte man aber auch einfach jemanden fragen können. Das hätte vielleicht ein bisschen länger gedauert, würde aber genauso gut seinen Zweck erfüllen. Also: Effizienz plus, Kontakt zur Außenwelt Minus.

Flirtverhalten

Die Smartphones nehmen gegenwärtig einen sehr großen Einfluss auf unser aller Flirtverhalten. Ob jung oder alt: Ohne es zu merken, wird der Prototyp des Konsum-Menschens abgestumpfter, leidenschaftsloser und bequemer. Du musst Dir lediglich eine Flirt-App herunterladen, um mit einer anderen Person intim zu werden. Auch wenn beide Individuen sich einig sind, bleibt doch die Frage: Was ist aber mit der Leidenschaft, dem Kitzel und der Atmosphäre? Ist es nicht genau das, was Flirten so aufregend und spannend macht? Die Herausforderung und der Kick, eine wildfremde schöne Frau anzusprechen und darüber hinaus herauszufinden, ob die Chemie überhaupt stimmt?

Die Abgründe in Dir

Du ertappst Dich regelmäßig dabei, Leuten (die häufig gar nicht Deine Freunde sind) auf Facebook, Instagram oder den etlichen anderen Channels nachzustalken? Frei nach dem Motto „Man kann ja mal schauen, was es da so Neues gibt“? Nein? Dann gehörst du wohl nicht zu den Unmengen an Menschen, die genau das mehr als regelmäßig tun. Für einige wird das ständige „Channel checken“ sogar schon zu einer Art Zwangsneurose. Facebook, Instagram und Co. bieten Dir als User die Chance, ein komplettes Charakterprofil von anderen Menschen zu erstellen. Es weilen mittlerweile viele Hobbypsychologen unter uns, die genau meinen beurteilen zu können, warum Du gerade dieses Foto aus dem Jahr 2003 hochgeladen hast. Das ist erst mal nichts Neues. Natürlich, diese ganzen Selbstdarstellungsplattformen sind nicht direkt dem Smartphone zu verdanken, aber die Häufigkeit der Network-Nutzung wird doch erst durch das Smartphone ermöglicht. Man gewöhnt sich schnell daran, Profile anderer Leute (seien es Mitarbeiter, Verflossene, Freunde...) durchzuchecken, auf der Suche nach etwas Lustigem oder einem Fauxpas im Profil. Das macht uns gewissermaßen zu einer Art „Internet-Stalker“, ohne dass wir selber so genau davon wissen. Wenn man sich irgendwann dabei ertappen sollte, sich das Profil des Sohnes der Cousine des Schwagers von 1995 anzuschauen, dann solltest Du allerdings den imaginären Stecker ziehen und auf Tastensperre schalten.

Dein Dauerbereitschaftsdienst

Das bringt uns auch schon zu unserem nächsten Punkt: Das ständige „verfügbar sein“. Nicht nur im Job bist Du dauerhaft erreichbar, auch für das Social Network schläfst Du nie. Mittlerweile ist es normal für uns geworden, in jeder Lebens-oder Gemütslage erreichbar zu sein. Ist Dir schon mal aufgefallen, dass das Handy eigentlich nie ausgeschaltet ist? Und wenn ja, dann wird es meist hektisch und unmittelbar danach an ein Ladekabel gehangen, um bloß keine Nachricht zu verpassen? Anfangs versucht man noch, sein Handy in der Nacht auszuschalten. Irgendwann lässt Du das dann aber auch schleifen und fängst sogar teilweise an, direkt nach dem Aufstehen erst einmal deine Mails zu lesen, anstatt gemütlich Deinen Frühstückskaffee auszutrinken. Also einfach ab und zu mal auf lautlos schalten und das Leben genießen.

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