Kopfhörer mit Apfel auf Wiese.
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Technik & Multimedia

Weltweit kennt man Apple als absoluten Vorreiter, als Pionier und Avantgarde. Bislang wurde der Mega-Konzern dieser Rolle mehr als gerecht. Nur in Sachen Musikstreaming fragte man sich, wann der US-Konzern mit DER Überraschung schlechthin um die Ecke kommen würde. Umso gespannter war die Welt dann als Apple-Chef Tim Cook „ein neues Kapitel“ einläutete.

Late to the Game? Das kann der neue Streamingdienst

Wird unser „All-Time Favorite“ Spotify einen ernstzunehmenden Konkurrenten bekommen? Mit welchen Innovationen wird Apple uns begeistern? Welche Features warten darauf, unser Leben noch toller und einfacher zu machen? Auf all diese Fragen erhofften wir uns Antworten und sollten sie auch bekommen – zumindest teilweise.

Der Preis ist heiß – oder auch nicht

Apple Music wird ab Ende Juni drei Monate gratis und anschließend für 9,99 Dollar pro Monat erhältlich sein. Eine Art „Familienversion“ für bis zu sechs Geräte gibt es für 14,99 Dollar. Na ja. Die 9,99 Dollar (entspricht 9 Euro) dürfte der ein oder andere ja von Spotify kennen. Hier bezahlst Du 10 Euro im Monat für werbefreies Streaming, wann immer Du willst. Erstaunlich: Eine kostenfreie Version bietet Apple nicht an. Man munkelt, Apple gehe davon aus, die Kunden seien durch iTunes an den Bezahlvorgang gewöhnt. 800 Millionen Nutzer haben ihre Kreditkarten- oder Bankdaten bei Apple schon hinterlegt. Ob man für etwas zahlen möchte, dass man woanders kostenlos bekommt, bleibt abzuwarten.

Die Funktionen

Wie bei den meisten anderen Streaming-Angeboten abonnierst Du einzelne Künstler, Radiosender, Genres oder Fotos Deiner Lieblingsband. Neu ist der von Apple eingeführte Radiosender Beats1. Hier verspricht Apple coole Moderationen und interessante Interviews. Apple konnte hierfür weltweit bekannte DJs wie Zane Lowe aus Los Angeles, Ebro Darden aus New York und Julie Adenuga aus London gewinnen.

Die uns allen bekannten Playlists werden von erfahrenen Musikredakteuren aus aller Welt zusammengestellt: "Playlists per Algorithmus funktionieren nicht, dafür braucht es einen Menschen. Wir wählen den richtigen Song für die richtige Playlist für den richtigen Moment aus." Je aktiver Du bist, desto genauer sind die Playlists auf Deinen Geschmack zugeschnitten. Im Bereich „For You“ findest Du Alben, Neuerscheinungen und Wiedergabelisten, die ausschließlich für Dich zusammengestellt worden sind. So der Plan.

Apple wäre nicht Apple hätte man auch was für unsere Facebook- und Twitter-Freunde parat. Die Künstler können Songs, Fotos und andere Inhalte hochladen und damit für ihre Fans bereitstellen.

DIE IDEE DAHINTER

Im Gegensatz zu Spotify, SoundCloud und Co. geht es Apple nicht darum, Geld mit dem Streamingdienst zu verdienen. Dafür hat man dort genug andere Kassenschlager wie z.B die von uns geliebten iPhones, iPads und iMacs. Hätte Apple keinen eigenen Streamingdienst, würde man zum einen eine große Möglichkeit in Sachen Reputation vergeben. Zum anderen weiß man bei Apple um die steigende Relevanz des Themas Musik. Schließlich galt Apple 2011 mit iTunes als Pionier in Sachen Musik. Mit dem Kauf von Beats im vergangenen Jahr, für umgerechnet über zwei Milliarden Euro, wurde die Idee scheinbar konkreter. Man holte sich erfahrene Leute an Bord, wie beispielsweise Jimmy lovine, unter anderem Gründer von Beats Electronic. Beats hatte nicht nur stylische Kopfhörer, sondern auch einen eigenen Musik-Streamingdienst zu bieten. Mit dem Kauf von Beats Electronic war der Grundstein in Sachen „Musikstreaming“ gelegt.

Ab Ende Juni können Interessierte das Angebot nutzen. Im Herbst soll es das Android-Pendant geben. Ungewöhnlich für Apple, ökonomisch aber nicht unklug. Wenn man schon keine iPhones nutzt, dann wenigstens einen Apple Dienst.

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