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Technik & Multimedia

Während Du genüsslich an Deiner Zigarette ziehst, starrst Du in voller Konzentration auf die vor Dir liegende Naturlandschaft. Waldhänge und Berge, Schluchten und Täler. Ihr Bild verzerrt sich, sie scheinen immer näher zu kommen, werden schneller und schneller. Mit aller Kraft ziehst Du an dem Steuergriff des Helikopters, in dem Du Dich befindest. Im Sturzflug rast er auf den ach so idyllischen Berghang zu, die Kollision scheint unvermeidbar. Während Du erneut versuchst den klemmenden Steuergriff hochzuziehen, fällt Dein Blick auf die wunderschöne, engelsgleiche Frau, die Dir in den Armen liegt. Du hast sie dem fiesen Bösewicht geradewegs aus den Fängen entrissen. Kurioserweise erfolgte Deine Rettungsaktion im genau richtigen Moment, sonst wäre diese wunderschöne Frau kurzerhand in einem Meer aus Alligatoren versunken.

Ein echter Action-Held

Wir zählen noch einmal alle Fakten zusammen: Du rauchst gemütlich eine Zigarette, während Du nebenbei den Helikopterklempner spielst und dann auch noch eine Frau vor dem grausigen Tod bewahrst. So weit, so gut. Natürlich schaffst Du es auch noch im letzten Moment einen Fallschirm aus Deiner Tasche hervorzuzaubern, ihn Dir umzuschnallen und mit der hübschen Frau aus dem Heli zu springen. Ihr gleitet sanft durch die Luft, im Hintergrund prallt das besagte Flugobjekt mit den scharfen Kanten des Berghanges zusammen. Gefolgt von einer bombastischen Explosion. Du schaust verstohlen in die Kamera und sagst „Ein Tag ohne Explosionen ist ein verlorener Tag“. Typischer und von Klischees beladener könnte ein Actionstreifen nicht sein? Du denkst, solche sogenannten „Action-Filme“ würden doch sowieso immer nur nach dem gleichen Drehbuch-Schema ablaufen? Dann beweisen wir Dir, dem Action-Kritiker, hier gerne das Gegenteil.

Mad Max: Fury Road

Wer die ersten Teile der Mad-Max Filmreihe schon genossen hat, wird sich über die im Mai 2015 erschienene Fortsetzung ziemlich freuen. Ganze 30 Jahre haben wir auf den nächsten Teil der Endzeit-Reihe gewartet und es hat sich definitiv gelohnt. Die Hauptfigur Mad Max (früher gespielt vom „Mad“ Mel Gibson und jetzt besetzt von Tom Hardy) trifft im postapokalyptischen Ödland auf die hart gesonnene Furiosa (Charlize Theron), welche nicht nur für ihr eigenes Leben, sondern auch für das der Sklavinnen kämpft. Mad Max, welcher nach dem Tod seines Kindes und seiner Frau versucht inneren Frieden mit sich und der Welt zu schließen, fasst den Entschluss zu helfen und schließt sich kurzerhand der kleinen Frauengruppe an. Einziges Problem; durch seine Gefangenschaft im Verließ des Tyrannen „Immortan Joe“ ist er nun an „Nux“ gekettet. Um das zu erklären, müssen wir an dieser Stelle ein bisschen spoilern: Nux ist ein blutrünstiger Warboy, der es sich im Verließ mit Mad Max gemütlich macht und ihn kurzerhand als Blutbank missbraucht. Mad Max schafft es aber aus dieser persönlichen Hölle zu entkommen, muss jedoch in Kauf nehmen, dass die angelegten Ketten zwischen ihm und Nux einfach zu stabil sind. Was tun? Ganz einfach denkt sich Mad Max und bricht mit Nux im Schlepptau aus. Dadurch ergeben sich gewissermaßen Problemchen, die den apokalyptischen Ritt durch die Wüstenlandschaft nicht gerade erleichtern. Ein actionreicher Wüsten-Kampf mit sehr schönen visuellen Effekten ist also vorprogrammiert. Für Action-Fans ein Muss!

John Wick

Kommen wir zu unserem nächsten Film. Der Filmtitel „John Wick“ bezieht sich direkt auf die Hauptfigur des Films, welche einen gescheiterten Ex-Mafia-Killer (Keanu Reeves) darstellt, der als Witwer alleine in einer überdimensionalen Villa haust. Geprägt von dem Tod seiner Frau und zerrissen von Leid, Wut und Verzweiflung existiert nur noch ein Lebewesen auf der Erde, welches ihm Hoffnung auf ein besseres Leben beschert: sein Hund. Dieser erfüllt ihn mit vergangenen Erinnerungen an seine verstorbene Frau und hält den erbarmungslosen Killer, welcher immer noch ihn ihm ruht, vorerst zurück. Als eines Nachts jedoch Diebe sein ebenfalls geliebtes Auto klauen und im gleichen Zuge dann auch noch seinen Hund töten, bricht der alte „Killer-John“ endgültig aus ihm heraus und schwört sich nur noch eines: Rache. Von dort an beginnt eine gewalttätige Hetzjagd, die sich hauptsächlich in der Unterwelt New Yorks abspielt. Im Grunde eine einfache Story (Frau stirbt, Killer traurig, Killer besitzt süßen Hund, Hund wird getötet und Killer nimmt Rache), die jedoch ein grandioses Zusammenspiel aus Dialog und Action liefert und uns als Zuschauer durch die Abgründe des Großstadt-Dschungels führt. Der Trailer lässt Großes erahnen und überzeugt mit Keanu Reeves in der Hauptrolle.

Black Mass

Wir als Zuschauer werden nach Boston in die 1970er Jahre zurückversetzt. Die italienische Mafia sorgt für Terror, Leid und etliche Gewalttaten. Dem möchte FBI-Agent John Connolly (Joel Edgerton) unter allen Umständen entgegenwirken und kooperiert in Zuge dessen mit dem Gangster James „Whitley“ Bulger (Johnny Depp). Der ausgehandelte Deal besteht darin, John mit Informationen über die Mafia zu versorgen. Gangster James jedoch sieht in dem Deal lediglich einen persönlichen Vorteil und erlangt durch die unfreiwillige Unterstützung des FBIs immer mehr an Macht und Status in der kriminellen Unterwelt Bostons. Der Film zeigt den Werdegang dieses Deals und eine darauffolgende Eskalation von Agent und Gangster. Vor allem aber wird dieser Film von einer unglaublich überzeugenden Darbietung Johnny Depps dominiert, der seine Rolle durch und durch zu beherrschen scheint. Es erwarten Euch Schießereien, Straßenkämpfe und Mafiadialoge, gepaart mit soliden Schauspieldebüts. Zusätzlich interessant: Die Story basiert auf einer wahren Geschichte.

Wild Card

Keine Action Film-Auflistung sollte ohne den guten Herrn Jason Statham stattfinden. Wir kennen ihn schon aus der „Transporter“-Filmreihe, in welcher er für all seine Stunts selber aufkam. Privat ist er momentan mit Victoria-Secret-Topmodel Rosie Huntington-Whiteley zusammen, welche nebenbei bemerkt ihr Schauspieldebüt in dem oben genannten Film „Mad Max-Fury Road“ zum Besten gibt. Jetzt aber zum Film. Nick Wild (Jason Statham) besitzt nur einen großen Traum: sich auf einer Mittelmeerinsel niederzulassen. Das Blöde ist nur, dass er mit seiner Spielsucht und seinem Söldnerjob nicht genug Geld auftreiben kann, um sich den besagten Traum zu erfüllen. Was also tun? Kleine Nebenjobs annehmen, um über die Runden zu gelangen. Immerhin will sich Nick von seinem Image als alkoholabhängiger, spielsüchtiger Söldner distanzieren. Als dann jedoch plötzlich seine Ex-Freundin Holly traumatisiert und von Verletzungen übersäht in seinem Haus erscheint, ist für Nick der Waffenstillstand endgültig vorbei. Jetzt hat er nur noch ein Ziel vor Augen: dem Peiniger möglichst viel Schmerzen zu bereiten. Eben dieser jedoch hat es ebenfalls faustdick hinter den Ohren, ist er doch Danny, der Gangsterboss. Nick lässt sich davon aber nicht im Entferntesten einschüchtern und begibt sich schließlich nach Las Vegas, um mit seiner Ex-Freundin zusammen Rache an Danny zu üben. Blöd nur, dass er sich kurz darauf inmitten der Stadt der bittersüßen Versuchung wiederfindet...Dieser Film hat es action-mäßig definitiv in sich und setzt den typisch schwarzen Jason Statham-Humor gut in Szene!

Hitman: Agent 47

Agent 47 ist ein kaltblütiger Killer, geboren um zu töten. Die Kunst des gezielten Mordes beherrscht er perfekt. Er besitzt keinen Namen, keine Persönlichkeit oder gar ausgeprägte Identität. Agent 47 ist ein Klon, herangezüchtet in einem Genlabor, und erhält einen neuen Auftrag, der ihn geradewegs nach Berlin führt. Sein Mord-Ziel ist Katia, eine hübsche junge Frau, welche selbst über eine gesteigerte Wahrnehmungsfähigkeit verfügt. Sie ist die Tochter des Mannes, der das sogenannte im Untergrund existierende „Agentenprogramm“ erschuf und als Verursacher aller Klonexperimente fungiert, gleichzeitig aber auch Schöpfer des besagten Agent 47 ist. Er ist jedoch nicht der Einzige, der am Klonen Gefallen gefunden hat; eine zweite Klon-Armee wächst langsam im Schatten der Großkonzerne heran. Die Drahtzieher der besagten Zweit-Armee besitzen ebenfalls das Ziel, Katia ausfindig zu machen und über ihr Vertrauen an den Vater und Schöpfer der Kampfklone zu gelangen. Ein Tauziehen zwischen Agent 47 und dem Untergrundkonzern beginnt. Der Film bietet unglaublich gute Kameraeinstellungen gepaart mit brillanten visuellen Effekten. Die Story mag auf den ersten Eindruck vielleicht ein wenig abgekaut klingen-was sich bei diesem Film jedoch klar von all den anderen unterscheidet ist, dass er neben den ganzen Special Effects auch einen wirklich gelungenen Plot liefert. Anschauen lohnt sich!

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