Mann mit Popocorn
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Technik & Multimedia

Ja, es gibt sie noch. Filme, die nur Männer ertragen. Ohne Romantik. Ohne „Hach, wie süß!“ Laut, derbe und manchmal auch ein wenig sinnfrei. Ja, genau so sind unsere Filme, liebe Damen, get over it!

Handlung? Welche Handlung?

„Der Film hat echt eine super Handlung und ganz tolle Dialoge!“ – Wir können es nicht mehr hören. Bei unseren Filmen passt die Handlung zuweilen auf einen Bierdeckel - in großer Schrift. Einseitig beschrieben, auf der anderen Seite steht ja das Bier. Und mal ehrlich: Seid ihr schon mal aus dem Kino gekommen und habt zu Euren Kumpels etwas gesagt, wie „Die beste Szene war, als die Frau gesagt hat, dass sie ihn immer lieben wird“? Natürlich nicht! Aber sowas gibt es ja nur noch. Gefühlt gibt es jedes Jahr drei neue romantische Komödien der Euch bekannten-Connection! Rette sich, wer kann! Am besten direkt vor die Glotze mit mindestens einem von diesen zehn echten Männerfilmen.

1. The Hangover (Todd Phillips, USA, 2009)

What happens in Vegas, stays in Vegas. Wäre nur schön, wenn man sich an das, was gehappened ist, auch erinnern würde. Der ultimative Filmriss-Film!

2. The Texas Chainsaw Massacre (Tobe Hooper, USA, 1974)

Wenn Leatherface die nervige Teenie-Truppe dezimiert, zischt die Bierdose, knistert die Chipstüte und johlt das ganze Wohnzimmer. Ein Klassiker des Splatterfilms, obwohl aufgrund von fehlendem Budget fast nichts splattert. Legendär!

3. Stirb langsam (John McTiernan, USA, 1988)

„Yippie-a-yeah, Schweinebacke!“ Und: „Now I got a Machine Gun. Ho, ho, ho!“ Nuff said. Kennt jeder, liebt jeder, kann jeder immer noch einmal gucken.

4. Jack Reacher (Christopher McQuarrie, USA, 2012)

Hauptdarsteller: Tom Cruise. Produzent: Tom Cruise. Gut, das lässt erst einmal Schlimmes vermuten. Zu Unrecht! „Jack Reacher“ ist ein ganz und gar großartiger One-Man-Rächer-Film mit knallharten Kampfszenen im Keysi-Stil.

5. Die nackte Kanone (David Zucker, USA, 1988)

Szenenbeispiel: Hauptdarsteller Leslie Nielsen fährt an einem Atomkraftwerk vorbei, das von der Form her an zwei Brüste erinnert. Verliebt sinniert er: „Überall muss ich an sie denken.“ Das sind Witze, über die Frauen nicht lachen können. Und damit ist „Die nackte Kanone“ voll von. In diesem Film lacht man nur ein einziges Mal – dafür aber 90 Minuten lang.

6. High Fidelity (Stephen Frears, USA, 2000)

Zugegeben, das widerspricht etwas unserer „Keine-langen-Dialoge-Theorie“ vom Anfang. Aber John Cusack und seine Kumpels schwadronieren hier so schlau und witzig über Leben, Liebe und Musik, dass es einfach eine wahre Freude ist, ihnen bei einer gut gezapften Gerstenkaltschale zuzuhören.

7. Fear and Loathing in Las Vegas (Terry Gilliam, USA, 1998)

Eventuell das Abgedrehteste, das Johnny Depp je gemacht hat. Und das schließt sein Privatleben mit ein! Dieser Roadmovie mit Depp und Benicio del Toro ist der ultimative Drogentrip für alle, die sich nie getraut haben, LSD mal zu probieren – aber schon immer mal wissen wollten, wie das denn so ist. Nach diesem Film gibt es keine Fragen mehr. Und in der Regel auch keine Neugier mehr in Richtung Lysergsäurediethylamid.

8. John Wick (Chad Stahelski, USA, 2014)

Düster, dreckig, schrecklich: Die Welt von John Wick ist keine, auf der irgendjemand neidisch ist. Kein Wunder, dass Herr Wick sich irgendwann gesagt hat, der Beruf des Killers ist doch nix für ihn. Auch wenn er darin wirklich gut war. Nun ja: So einen Typen lässt man lieber in Ruhe. So einem Typen klaut man nicht das Auto. Und von so einem Typen sollte man auch nicht den süßen Beagle-Welpen umbringen. Es machen natürlich doch welche. Und die müssen dann schnell lernen: Es ist nicht das Problem, was du getan hast. Sondern wem du es angetan hast.

9. Dead Snow (Tommy Wirkola, Norwegen, 2009).

Eine Gruppe junger Norweger macht Winterurlaub in einer einsamen Hütte in den Bergen. Dort finden sie einen Schatz. Dumm nur, dass dieser Schatz (natürlich!) Nazi-Zombies gehört, die hier seit Ende des Zweiten Weltkriegs ausharren, bis endlich mal einer den Schatz findet. Klingt logisch, oder? Nein? Nein, natürlich nicht! Aber die winterliche Schlachtplatte aus Skandinavien ist so lecker wie Graved Lachs mit Dillsauce!

10. Taken (Pierre Morel, Frankreich, 2008)

„Ich weiß nicht, wer Sie sind. Ich weiß nicht, was Sie wollen. Wenn Sie auf Lösegeld aus sind, kann ich Ihnen versichern, ich habe kein Geld. Aber was ich habe, sind ganz besondere Fähigkeiten. Fähigkeiten, die ich mir im Laufe einer langen Karriere angeeignet habe. Fähigkeiten, durch die ich für Typen wie Sie zum Alptraum werde. Falls Sie meine Tochter jetzt freilassen, ist die Sache erledigt. Aber wenn nicht, werde ich Sie jagen. Ich werde Sie aufspüren. Und ich werde Sie töten.“ – ZACK! Die Jungs, die diese Worte aus dem Munde von Liam Neeson hören, haben drei Dinge: Erstes seine Tochter, zweitens deren beste Freundin und drittens ein Riesenproblem, denn der Ex-Elitesoldat versteht mal so gar keinen Spaß, wenn böse Albaner seinen ganzen Stolz als Edel-Prostituierte in den Nahen Osten verscherbeln wollen. Der ultimative Rache-Film, bei dem die Bösen so böse sind, dass man sie so richtig hasst. Zweiter und dritter Teil sind auch super – das schreit nach einem Männerabend.

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