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Sport & Fitness

Fasten hat Tradition

Fasten hat eine jahrhundertelange Tradition und wird auch als medizinische Therapie eingesetzt. Der tagelange Verzicht von fester Nahrung soll Körper und Geist reinigen sowie vor chronischen Krankheiten schützen. Wie aus dem Namen bereits hervorgeht, ist das unterbrochene Fasten hingegen ein Essrhythmus bei dem zwischen Nahrungsaufnahme und Fasten gewechselt wird.

Ähnlich wie in unserem Blogbeitrag vergangene Woche zum Paleo-Lifestyle geht der Ansatz des Intermittent Fasting ebenfalls zurück in die Zeit der Jäger und Sammler – denn hier kam es durchaus vor, dass eine erfolglose Jagd einen Tag ohne Essen zur Folge hatte.

Teilzeitfasten als Abnehmmodell

Beim Intermittent Fasting wird mehrere Stunden bis hin zu ein oder zwei Tagen gefastet. Es empfiehlt sich mindestens 16 Stunden zu fasten, damit der Energiespeicher des Körpers leer ist.

Neben einem besseren Körpergefühl, mehr Energie und Gewichtsverlust, soll Intermittent Fasting auch viele weitere positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben und u.a. den Blutdruck und die Blutfettwerte verbessern. Außerdem übst Du Dich in Disziplin und der bewussteren (und dadurch auch gesünderen) Ernährung. Zum Beispiel musst Du nicht immer essen, wenn sich die die Gelegenheit bietet.

Intermittent Fasting: 5 Methoden

Wasser mit Zitronen und Limetten
istockphoto.com/KarinaUrmantseva

Welche Methode für Dich die richtige ist, solltest Du selber herausfinden – ein guter Trick ist, die Art des Intermittent Fastings zu wählen, die zu Deinem Leben passt und es leichter macht, ohne dass Du Dich zu sehr zu etwas zwingen musst. So fällt es Dir leichter, Dich dauerhaft umzustellen.

Die Grundsätze der fünf beliebtesten Methoden haben wir hier für Dich zusammengefasst:

Leangains: Diese Methode eignet sich gut für Einsteiger und lässt sich leicht in den Alltag integrieren: Das Zeitfenster, in dem Du Essen darfst ist noch relativ groß. Bei Leangains fastest Du 16 Stunden und hast dann 8 Stunden Zeit für die Nahrungsaufnahme. Diese Methode ist auch gut für die Kombination mit Fitness- und Krafttraining geeignet. Ideal ist zudem, wenn Du viele Proteinen und weniger Kohlenhydraten zu Dir nimmst und Dein Training kurz vor Ende deiner Fastenzeit absolvierst.

Warrior Diet: Hier ist der Rhythmus 20 Stunden Fasten und 4 Stunden Zeit für Mahlzeiten. Die Fasten-Herausforderung wird also größer. Unser Tipp: Die Abendstunden haben sich als Zeitfenster für die Nahrungsaufnahme bewährt.

Alternate-Day Fasting: Hierbei wechseln sich Fastentage mit Tagen, an denen Du normal essen kannst, ab: 36 Stunden Fasten – 12 Stunden Zeit zum Essen. Und dann geht’s wieder von vorn los.

Eat Stop Eat: Bei dieser Methode wird empfohlen 2x die Woche eine Fastenperiode von 24 Stunden einzuschieben. Wer viel Gewicht verlieren möchte, sollte diese Art des Intermittent Fastings wählen. Meal Skipping: Hier gewinnt das Zufallsprinzip und daher gibt es weniger klare Regeln und dürfte für alle der Favorit sein, die einen weniger geregelte Tagesablauf haben. Beim Meal Skipping lässt Du Mahlzeiten nach dem Zufallsprinzip ausfallen – und wählst nach dem gleichen Prinzip auch Deine Trainingszeiten.

Intermittent Fasting: Wie willst Du fasten?

Lachs mit grünem Spargel
istockphoto.com/Elena_Danileiko

Wie bei allen Ernährungsumstellungen ist der Anfang immer hart. Aber die Chancen stehen gut, dass Du schon unbewusst Erfahrungen mit Intermittent Fasting gemacht hast – der Trick heißt: Schlaf. Wenn die Deine Schlafphase geschickt nutzt und das Frühstück streichst hast Du Deine erste Fastenphase bereits absolvierst.

Übrigens: Bei den Mahlzeiten ist grundsätzlich alles erlaubt – wir empfehlen Dir aber natürlich eine bewusste und ausgewogene Ernährung ohne Fast-Food und zu viele stark industriell verarbeitete Produkte oder Zucker.

Nächste Woche in unserem Check: High Carb. Letzte Woche haben wir bereits den Paleo - Lifestyle vorgestellt.

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